Die Datenflut kommt oft lawinenartig. Plötzlich eröffnet sich ein neuer Datenkanal. Wir haben z.B. eine App in die Welt gesetzt, die uns jetzt laufend mit Daten befeuert. Doch leider sehen die Daten nicht so aus, wie wir es erwartet haben. Vor allem erschlägt ihre reine Masse. Wie soll man sie verstehen, wie speichern, wie zugänglich machen?

Häufig werden die Antworten gebraucht, bevor die Fragen ausformuliert sind. Das führt dann zur Verstopfung. Die letzte Rettung liegt in der puren Verwaltung der Datenströme, und wir werden vom Täter zum Opfer. Um solchen Fällen vorzubeugen, hier ein paar Grundregeln, um schnell eine grobe Ordnung in den Datensalat zu bringen.

1. Wir wollen den Kunden für uns gewinnen. Den Erfolg messen wir in aktivem Engagement. Kunden-Engagement ist das oberste Ziel. Welche Daten sind Indikatoren für Engagement?
2. Um den Kunden zum Engagement zu bewegen, brauchen wir die Einsicht, in das, was ihn antreibt. Welche Daten zeigen sein Motive?
3. Woran sehen wir, auf welcher Reise der Kunde sich von Punkt zu Punkt bewegt?
4. 99% der Daten sind Müll. Wir müssen die Spreu vom Weizen trennen. Die neue Datenfülle besteht als Information vor allem aus Rauschen
5. Schnell genug Wegwerfen ist wichtiger als lange genug Aufbewahren. Die Daten der Vergangenheit verstellen den Blick auf die Zukunft.

Eins sollte man beim Umgang mit Kundendaten nie vergessen: Am Ende geht es um Leute, Mitmenschen, wie du und ich. Unsere Datenhaltung muss den Kunden zum Leben erwecken, aber ihn und seine Privatsphäre respektieren. Nur dann fühlt er sich wirklich wohl bei uns.

Die Metrinomics-Art der Datenhaltung setzt vor allem auf Einfachheit und den aktiven Austausch mit dem Kunden. Mehr Details erfahren Sie hier.

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