In manchen Unternehmen, speziell in B2B, ist der Austausch mit Kunden schon immer groß. Kundenkommitees, Kundentage, Qualitäts-Workshops, aber auch regelmäßige Abstimmungen im Management, es laufen oft viele Initiativen. Eigentlich würde man sich mehr wünschen, aber häufig ist der persönliche Aufwand groß, und so beschränkt sich der Austausch auf wenige besonders engagierte Leute.

Heute spielt das Internet in seiner alten Version als Rundfunk noch die zentrale Rolle für Unternehmen: ich stelle allen Leuten das Maximale an Informationen zur Verfügung, sie müssen nur danach suchen. Gerade schält sich daraus das Internet in der Version 2 heraus: ich arbeite 1:1 mit meinen Kunden zusammen. Ich verlagere die Ebenen des direkten Austauschs in das Internet. Damit habe ich die Chance, sie leichtgängig zu machen, so dass sich der Austausch in den täglichen Alltag einflechten und unternehmensweit nutzen lässt.

Der technische Kern dieser Seite des Internet 2 heißt Communities. Die Idee ist schon länger unterwegs, aber jetzt entsteht sie neu in einer strukturierten Form. Die Struktur besteht darin, dass sie an die Customer Journey andockt. Sie soll eine Spiegelung der Customer Journey darstellen und passt sich quasi automatisch den Veränderungen der Touchpoints an. Diese Version 2 des Internets wird für Unternehmen eine wichtige Rolle als Ressource spielen, denn in der Interaktion steckt das Wort Aktion, und damit Aufwand.

Das Internet 2 wird eine Neudefinition der Aufwandsverteilung zwischen Kunden und ihren Lieferanten mit sich bringen. Darin liegen viele Chancen und Risiken im Wettbewerbsvergleich. Umso wichtiger ist es, die eigenen Ziele rechtzeitig zu definieren. Es gibt eine Win-Win-Situation. Warum soll man nicht der erste sein, der davon profitiert?